macOS-App · Antennensimulation mit NEC
Antennen-Studio
Antennen als Drähte beschreiben, mit Variablen und Formeln, und auf dem Mac rechnen: Impedanz, SWR, Gewinn, Strahlungsdiagramm in 3D, Frequenzgang und Smith-Diagramm, ein Optimierer – und eine eingebaute Prüfung, die vor falschen Ergebnissen warnt.
Was die App macht
NEC-2 eingebaut
Gerechnet wird mit nec2c, der C-Fassung des seit Jahrzehnten bewährten NEC-2, mit Bodenmodellen. Ein Modell rechnet in Millisekunden.
Zweite Meinung
Ein zweiter, unabhängiger Rechenkern (momwire) ist eingebaut. Nichts wird nachgeladen. Wählst du ihn, rechnet die App zum Vergleich auch mit NEC-2 und warnt bei Abweichungen.
Prüft sich selbst
Selbsttest mit Fällen bekannter Lösung, Modellprüfung nach den NEC-Regeln (Segmente, unverbundene Drähte), Gütetest über den mittleren Gewinn.
Sehen statt raten
3D-Ansicht mit Stromverteilung und Strom-Animation, Azimut- und Elevationsdiagramm, Frequenzgang mit SWR-Bandbreite und Smith-Diagramm.
Optimierer
Markierte Variablen werden verändert, bis die Ziele erreicht sind: SWR, Gewinn, Vor/Rück, Resonanz.
Feldstärke
E- und H-Feld in einer Ebene, umgerechnet auf deine Sendeleistung, verglichen mit den Grenzwerten der NISV (ICNIRP). Eine Abschätzung, kein amtlicher Nachweis.
Beispiele zum Loslegen
Kurzwelle: Dipol 20 m, Inverted-V 40 m, 3-Element-Yagi, Groundplane, Quad. UKW: Dipole und 5-Element-Yagis für 2 m und 70 cm, eine 70-cm-Kollinear (2 × 5/8 λ), Wendelantenne. Dazu ein Handfunkgerät mit kurzer Antenne und zwei 868-MHz-Antennen für kleine Funkmodule. Jedes Beispiel sagt dazu, was es kann und was nicht.
Geprüft gegen Theorie
Die Rechnungen sind gegen bekannte Lösungen geprüft, mit festen Toleranzen: Halbwellendipol (Gewinn 2,16 statt 2,15 dBi), kurzer Dipol (Strahlungswiderstand +0,8 %), Monopol über idealem Boden (halber Dipol, +3,01 dB), Energieerhaltung (mittlerer Gewinn 0,999–1,000), Abstrahlwinkel über Boden (32,0° statt 31,9°), Nahfeld gegen eine eigene Rechnung aus den Strömen (unter 1 %).
Grenzen, die bleiben: NEC-2 kennt keine isolierten Drähte und keinen Metallboom; dicke Drähte und kurze Antennen mit Verlängerungsspule rechnen die Kerne etwas verschieden. Die App sagt das jeweils dazu. Eine Messung an der echten Antenne ersetzt keine Simulation.
Einführungspreis
Antennen-Studio 1.0 kostet zum Start 24 CHF; später gilt der reguläre Preis von 49 CHF. Wer jetzt kauft, bekommt alle Updates der Version 1 ohne Aufpreis. Fehler bitte an metacube@gmail.com.
Vollversion kaufen
Geplant: einmalig 24 CHF zum Einführungspreis, Zahlung über PayPal, Lizenzschlüssel per E-Mail, Updates der Version 1 inklusive.
Der Verkauf startet in Kürze. Die Demo ist schon verfügbar und lässt sich ausprobieren; sobald die Vollversion freigegeben ist, kannst du sie hier kaufen.
Download
| Version | 1.0 (Build 6), von Apple notarisiert |
|---|---|
| System | macOS 14 (Sonoma) oder neuer. Apple Silicon: beide Rechenkerne. Intel: nur NEC-2. |
| Demo | alle Funktionen; eigene Modelle bis 60 Segmente, die Beispiele ohne Grenze |
| Datei | Antennen-Studio.zip (57 MB) |
Häufige Fragen
Wie installiere ich die App?
ZIP öffnen, „Antennen-Studio“ in den Ordner „Programme“ ziehen und starten. Die App ist von Apple geprüft (notarisiert); macOS fragt beim ersten Start einmal nach.
Warum ist die App so gross?
Der zweite Rechenkern bringt seine eigene Rechenumgebung mit (Python mit numpy und scipy), damit nichts aus dem Netz nachgeladen werden muss.
Ist das NEC-4 oder NEC-5?
Nein. Eingebaut ist NEC-2. Der zweite Kern rechnet mit einem eigenen Verfahren und kann ein Ein-/Ausgabeformat wie NEC-5 sowie eine Näherung an das NEC-5-Verfahren; NEC-4 und NEC-5 selbst sind lizenzpflichtig und nicht enthalten.
Kann ich meine 4nec2- oder NEC-Dateien öffnen?
Ja, .nec-Dateien im NEC-2- und 4nec2-Format (mit SY-Variablen) lassen sich öffnen und speichern.
Welche fremden Programmteile sind enthalten?
Gerechnet wird mit nec2c von Neoklis Kyriazis unter der GNU GPL Version 3; den vollständigen Quelltext gibt es hier: nec2c-1.3.1-antennen-studio.tar.gz. Der zweite Kern (momwire) und seine Rechenumgebung (Python, numpy, scipy) stehen unter freien Lizenzen. Welche das sind, steht in den Lizenzbedingungen.
Was sammelt die App?
Nichts. Die App rechnet nur auf deinem Mac, sendet nichts und hat kein Konto.